Die Zündanlage ist das Startsystem für Ihren Kleinmotor. Unabhängig davon, ob Sie den Motor mit einem Zugseil oder durch Drehen des Schlüssels bei einem Elektrostartmotor starten, sind Sie darauf angewiesen, dass die Zündanlage einen Funken in der Verbrennungskammer erzeugt.
Teile für die Zündung von Kleinmotoren
- Schwungrad mit Magneten
- Spule oder Anker
- Druckknopfstarter oder Zugseile (je nach Motortyp)
- Zündkerzenkabel
- Zündkerzen
Wenn Sie Ihren Rasenmäher oder Kleinmotor anlassen, drehen Sie das Schwungrad, dessen Magnete die Spule (oder den Anker) passieren. Dadurch entsteht ein Funke. Die Zündanlage koordiniert den Zündzeitpunkt so, dass der Funke das Luft-Kraftstoff-Gemisch in der Verbrennungskammer genau dann zündet, wenn die maximale Verdichtung in jedem Motortakt erreicht wird - so wird die Leistung des Motors maximiert.
Sobald der Motor läuft, dreht sich das Schwungrad weiter, die Magnete bewegen sich weiter an der Spule vorbei und die Zündkerze zündet weiter nach einem bestimmten Zeitplan.
Arten von Zündanlagen
- Festkörpersysteme: Die modernere Variante dieser Systeme verwendet einen winzigen Transistor in der Spule oder im Anker, um den Stromkreis zu schließen, der durch das Zündkerzenkabel zu der/den Zündkerze(n) führt.
- Unterbrechersysteme: Bei Motoren, die vor 1980 hergestellt wurden, verwenden diese Systeme einen mechanischen Schalter anstelle eines Transistors, um den Stromkreis zu schließen, der zur Erzeugung eines Funkens verwendet wird.
Häufige Probleme mit dem Schwungrad
Wenn Sie Probleme mit dem Zündzeitpunkt haben, ist dies meist auf einen abgescherten Schwungradschlüssel zurückzuführen. Sie können auch die Schwungradmagnete auf mögliche Probleme prüfen.
Weitere Informationen hierzu finden Sie in unserer FAQ zur Überprüfung des Schwungrads und der Passfeder.
Häufige Probleme mit Zündkerzen